Eis-Tauchübung der Wasserwacht Bäumenheim

Wir sind für den Ernstfall gerüstet.
27. Februar 2012
Damit auch wir für den Notfall optimal vorbereitet sind, führten wir kurzfristig eine Eistauchübung an den Riedlinger Baggerseen durch, erläutert Michael Haller, Vorsitzender der Wasserwacht Bäumenheim und Kreiswasserwacht Nordschwaben. Die Gefahr eines Eisunfalls sind im Bereich von Zuflüssen, Strömungen und im Bereich des ufernahen Pflanzenbewuchses besonders hoch, da müssen alle Wasserrettungskräfte gut geschult sein, führt Haller aus.

So trafen sich die Aktiven der Wasserwacht Bäumenheim mit den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehren aus Bäumenheim, Mertingen, Oberndorf, und Buchdorf und trainierten unter der Führung von Michael Haller den Ernstfall. Vorangegangene Theoriestunden, abgehalten von der Wasserwacht Bäumenheim in ihrem neuen Vereinsheim ergänzten die Übung.

Im Vordergrund stand diesmal die Rettung eingebrochener Personen, die von der Strömung unter das Eis gezogen werden – eine der gefährlichsten Situationen bei Eisunfällen. Auch hat jede Feuerwehreinheit mit dem eigenen Gerät und den vorhandenen Materialien die eigenen Möglichkeiten und Grenzen ausloten können. Viele unterschiedliche Wege für eine erfolgreiche Rettung wurden in der Praxis erprobt. Wie handhabt man einen Eisrettungsschlitten? Welche Hilfestellungen können Laien mit Holzleitern einem Eingebrochenen geben? Und ist es möglich, mit einem Aluboot ein nahezu bewegungsunfähiges Unfallopfer zu bergen?

Diesen und vielen anderen Fragen, die sich oft erst in der Praxis ergeben, sind die Kameraden von Wasserwacht und Feuerwehr auf den Grund gegangen und alle provitieren jetzt von ihren praktischen und manchmal überraschenden Erfahrungen.


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